Der Aufstieg von der obskuren Gitarrenclubband zum Stadionact schaffte niemand schneller als die Kings of Leon aus Nashville. Erstaunlicherweise funktioniert diese "Brüderband" im Gegensatz zu Oasis oder ähnlichen Familienprojekten perfekt. Die vier Followills sind Teil einer Post-Grunge-Generation, mit der man auch mal über Bücher reden kann. Eine so kraftvolle Ballade wie „Pyro“ - ohne eine Spur von Weinerlichkeit, Kitsch oder Kalkül - hat schon lange keine Band mehr hinbekommen. Solider Rock, nicht old school, nicht new school, sondern jetzt. (Sony) UTZ (11/2010)




