Asche auf mein Haupt! Ich kann ziemlich genau datieren, wann ich als Fan der ersten Stunde das Interesse an Elvis Costello verlor. Das war 1986, als er „King of America“ veröffentlichte, eine Zusammenarbeit mit T Bone Burnett. Danach flackerte das Interesse manchmal wieder auf, etwa 2006 bei „River in Reverse“, einer Zusammenarbeit mit Allen Toussaint. Aber irgendwie wurde ich seitdem das Gefühl nie los, dass Costello zwar alles kann, aber es auf jedem Gebiet Leute gibt, die es besser können. So auch hier, einer weiteren Zusammenarbeit mit Burnett: Tom Waits, John Hiatt, Burt Bacharach, Bob Dylan, Jazz, Country-Rock, Folk - alle Songs sind ganz okay, aber bei jedem Song fällt einem sofort ein Album ein, das man gerade viel lieber hören will. Klarer Fall von Überambitioniertheit. Asche auf mein Haupt? (Hear Music/Universal) UK (MEIER 11/2010)




