Toll, wenn man ein eigenes Label hat! Dann kann man auch wunderbare Begegnungen zwischen den Generationen dokumentieren, die zunächst ganz unspektakulär aus den Boxen tröpfeln, dann aber ein gewaltige Wirkung im Hinterkopf entfalten. Im Dezember 2008 spielten die beiden Meistergitarristen Wolfgang Muthspiel und Mick Goodrick ein Konzert in New York. Goodrick war einmal Muthspiels Lehrer. Zu Goodricks Schülern zählen aber auch Pat Metheny oder Bill Frisell. Vom Lehrer-Schüler-Verhältnis ist hier allerdings nichts zu spüren: die Ideen fließen gleichberechtigt. Ein Album, das sich Zeit lässt, aber eine monumentale Schönheit entfaltet. Das Gegenteil von einem Al di Meola-Album also, eine ganz zarte Wucht! (Harmonia Mundi) UK (MEIER 5/2010)

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