Das Debüt war eine kleine musikalische Revolution zwischen Indierock und psychedelischem Hippiegeschwurbel – und die Hitsingle „Kids“ für die New Yorker Band kommerzieller Segen und hipper Fluch zugleich. Das Nachfolgewerk ist ein Verweigerungsalbum. Wer  mehr Stoff für trendige Cocktailtrinker und Bigstyle-Indierocker erwartete, wird enttäuscht. Und das nicht, weil Songs wie die Single „Flash Delirium“ oder der wundersam fließende Uptemporocker „Songs for Dan Treacy“ nicht eingängig genug wären, um im Radio oder den Tanztempeln zu bestehen. Eher, weil  konsequent Erwartungen verweigert werden und das Augenmerk auf wabernde, kosmische und gerne mal 12 Minuten lange Soundklangwerke gelegt werden, die eigentlich auch schon das Debüt zum Erlebnis machten. Ein durch und durch psychedelisches, eigensinniges Meisterwerk zwischen 60s-Rock, Indie und Nu Rave. (SonyBMG) CH (MEIER 5/2010)

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