Irgendwo zwischen dem 80er Sound von The Bravery und dem Discopunk von The Gossip spielen sich The Sounds seit 1999 die Finger wund. Und die Zeichen stehen gut, dass sie mit ihrem jetzt erschienenen dritten Album „Crossing the rubicon“ auf breitere Aufmerksamkeit treffen. Denn solch berauschende Songs voll hochinfektiöser Melodien, treibender Discobeats, hymnenhafter Synthiespielereien und der bezaubernden Stimme von Maja Ivarsson lassen selbst die eingangs erwähnten Größen leicht alt aussehen. Jeder der Songs schreit nach Blitzlicht und auf der Tanzfläche zuckenden Leibern, wobei der Hang zum 70er-Disco-Kitsch gerne auch mal allzu ausgiebig zelebriert wird. Überzeugend sind die durchweg freudestrahlenden und unmittelbar in die Synapsen fahrenden Songs trotzdem. (Universal) CH (4/2010)

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