30 Jahre ist es her, dass Martyn Bates und Peter Becker aus ihrer Vorliebe für Folk und Industrial jenen Stil entwickelten, der für viele Dark-Wave-Acts richtungsweisend war. Nach dem 83er Kult-Hit „New Risen“ begab sich das englische Duo jedoch auf radiotaugliches Tears-For-Fears-Terrain - und zerbrach. Und so ähnelt das zweite Studioalbum seit der 2006er Reunion mehr Bates’ akustischen Solowerken als den Keyboard-dominierten Stücken der 80er. Unverändert bleibt die Intensität, mit der Bates, dessen Stimme sich zwischen Marc Almond und David Sylvian verorten ließe, eigene und fremde Poesie (u.a. von Leonard Cohen) interpretiert. (DA music) MVS (MEIER 3/2010)

 

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