Nachdem Duffy mit „Mercy“ endlich Bonnie Tyler den Titel als erfolgreichste walisische Poplady abgenommen hat und zum Superstar wurde, geht es nach „Rockferry“ auch auf der zweiten CD „Endlessly“ direkt zurück in die 60er Jahre. Retrosoul zwischen Dionne Warwick, Dusty Springfield und dem gesamten Motown-Katalog! Altmeister Albert Hammond (wirklich der Senior und nicht der Junior von den Strokes) hat mitkomponiert. Aber dass die Produktion wie bei "Well,well,well" trotzdem ziemlich frisch und zeitgemäß klingt, hat das Rhythmusteam der Roots besorgt. "Lovestruck" oder "Too hurt to dance" klingen schon beim ersten Hören wie zeitlose Klassiker, und man wundert sich, dass das keine Coverversionen, sondern brandneue Songs sind. Insgesamt ist das Album etwas ruhiger als das Debüt ausgefallen, aber mit der Ruhe wird für Duffy nun endgültig vorbei sein. Und das Beste: "Endlessly“ kann man promblemlos komplett am Stück durchhören - und das passiert ja auch immer seltener. (Universal) Utz (MEIER 12/2010)


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