Das Kölner Quartett hat sich ganz dem leisen Studio-Sound der späten Beatles verschrieben. Statt - wie einst - E-Gitarren und Elektronica, kommen Posaunenchöre und melodietragende Bässe zum Einsatz. Je feingestrickter das musikalische Gewand, desto größer die Diskrepanz zum ungeschliffenen Gesang. So gut Markus Berges’  Wortspiele und Hooklines auch wieder geraten sind: auf Albumlänge stellt sich irgendwann der Elvis-Costello-Effekt ein, und die Expressivität des Sängers wird penetrant. Doch lieber von Erdmöbel genervt als von Element Of Crime gelangweilt werden. Apropos: Das Instrumental, mit dem das Album ausklingt, verweist im Titel („September Nowak“) auf Berges’ zeitgleich erscheinendes Romandebüt. (Edel) MVS (7/2010)

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