„Du bist Ghetto!“ „Wir sind Bretto!“ Mal wieder etwas Neues für den Avant-Dancefloor! Man nehme angolanische Kuduro-Rhythmen mit Sirenengeheul, dazu etwas südafrikanische Kwaito, unterfüttert mit schön stumpfen Minimal House und, hoppla, wozu kommt man aus München, zünftige Blasmusi-Samples. Das Ergebnis klingt dann nach Meinung der SZ so, als spiele eine Roboterband auf billigen chemischen Drogen Oktoberfestmusik. Der Hit heißt denn auch passend: „Arschboss“ und predigt Vollkontakt und Trockensex. Dahinter stecken unüberhörbar drei global denkende Münchener, die hier alle hippen Beats von Balkan bis Baile Funk mit Bayernschranz kombinieren. Das ist alles ziemlich gaga, aber mindestens so funktional wie eine feuchte Deichkind-Show. (diskob) UK 10/2009




