Frühlingsgefühle -Flirttipps vom Profi

Leseprobe - aus Ausgabe Mai 2011

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, die Hormone spielen verrückt – es ist Zeit für Zweisamkeit: bei einer Fahrradtour, beim Wandern, Rudern, Schwimmen, oder, oder, oder … Die MEIER-Redaktion hat jede Menge Ausflugstipps für Verliebte. Und für alle, die noch suchen, haben wir Tipps von einer Flirtexpertin aus dem Delta. Dieser Frühling kann also nur noch romantisch werden! 

Nach vier Jahren Single-Dasein hatte die Mannheimerin Juli Rautenberg die Nase voll. Ein Jahr lang probierte sie jede erdenkliche Möglichkeit, Männer kennenzulernen: Online-Dating, Sport-Flirts, Dates mit Exfreunden. Wie sie am Ende ihr Glück gefunden hat, beschreibt sie in ihrem Debütroman „12 Monate, 17 Kerle und ein Happy End“. MEIER findet, ein guter Grund, die Flirt-Meisterin um Rat zu fragen.

MEIER: Für alle Singles: Welche Flirtstrategien kann man gleich in die Tonne werfen, welche bieten Potenzial?
JULIA RAUTENBERG:  Eigentlich kann man all die Strategien in die Tonne werfen, auf denen prominent das Etikett „Achtung: Verzweifelter Single“ klebt. Wie zum Beispiel Single-Partys, Kontaktanzeigen oder Single-Urlaub. Spannender sind die Maßnahmen, die eher nebenbei passieren: Flirten mit Hund finde ich super, Verkuppelt-werden ist auch sehr angenehm.

MEIER: Als Frau wissen Sie, was bei uns Frauen ankommt und was nicht. Welche Flirt-Tipps können Sie Single-Männern geben?
RAUTENBERG:  Seid kreativ, spontan und vor allem: Seid lustig! Frauen lieben einfach humorvolle Männer, das ist sicher kein Großstadtmythos, sondern die Wahrheit. Und Finger weg von den herkömmlichen Anmachsprüchen, die will keine mehr hören. Stattdessen: Blickkontakt herstellen. Lächeln. Interesse zeigen. Charmant und ruhig ein bisschen frech sein.

MEIER: Gab es während ihrer Suche auch spezielle Flirt-Momente hier im Delta?
RAUTENBERG: Ich war in der Mannheimer Kunsthalle bei einer Single-Führung. Für Ältere sicher ei- ne sehr gute Gelegenheit, einen Mann kennenzulernen – mit Ende 20 war das aber eher nichts. Trotzdem super, dass es solche Veranstaltungen jenseits von Speed-Dating und Co. gibt.

MEIER: Am Ende gab’s ja bei Ihnen ein Happy End: Wie haben Sie letztendlich den Richtigen kennen- gelernt?
RAUTENBERG: Lustigerweise über keine der Maß- nahmen. Meinen „Richtigen“ habe ich im ganz normalen Leben getroffen – mehr will ich aber nicht verraten, sonst will ja keiner mehr das Buch kaufen.

MEIER: Und was hält die Liebe frisch, wenn man den „Richtigen“ gefunden hat?
RAUTENBERG: Bei mir und meinem Freund ist es so, dass wir ziemlich unterschiedliche Hobbys und Interessen haben, aber ein paar Sachen gibt es schon: Kino, Urlaub, Freunde, Kochen und Essen – die Klassiker eben. Das, was den anderen nicht so interes- siert, machen wir einfach alleine – und das ist vielleicht das „Geheimnis“, warum es bei uns nicht langweilig wird.

Interview: Corinna Hiss / Foto: Istock

Außerdem finden Sie in der Mai Ausgabe massig viele Ausflugtipps für schöne Frühlingstage.

 

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