Durch den Großstadtdschungel kämpfen und beim Shopping² Schnäppchen jagen.

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

Hongkong von Peak View

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

360° Gondel

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

360° Gondel

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

Tor zu Tian Tan Buddha

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

Ausblick von Tian Tan Buddha

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

Bodhisattva

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

202 Tonnen Tian Tan Buddha

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

Victoria Harbour

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

Hafentour bei Nacht mit Star Ferry

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

Hongkong von Peak View bei Nacht

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

City Center

Tag 119 - 126: Big City Hongkong (Das Ende unserer Reise)

Alltägliche Menschenmassen

Air New Zealand bringt uns in die sieben Millionen Einwohnerstadt Hongkong, der letzten Station auf unserer Weltreise. Mit dem Bus fahren wir nach Causeway Bay, einem Stadtteil auf Hong Kong Island, wo wir ins Hong Kong Hostel einchecken wollen. Auf der Fahrt bekommt man einen guten Eindruck von der Stadt, überall ragen gewaltige Wolkenkratzer in den Himmel und der Hafen ist voll mit gigantisch großen Schiffen und unzähligen Containern. Das Hostel erreichen wir nie. Es gibt keine Schilder vor den riesigen Wolkenkratzern, was sich in den Gebäuden auf der jeweiligen Etage befindet. Straßennamen helfen einem also nur bedingt weiter. Wir verlaufen uns und landen im Marlboro Hostel, wo wir den Zimmerpreis mit einer Dame verhandeln. Sie spricht kein Englisch und wir kein Chinesisch. Trotzdem einigen wir uns nach kurzer Zeit auf 260 HKD (10 HKD ca. 1 EUR) für das Zimmer. Die Schnäppchenjagt² beginnt und wir finden uns Ewigkeiten später, das Zeitgefühl schon lange verloren (wir haben die Straßenbahn genommen) auf dem Tung Choi St Market (alias Girls Market) wieder. Beim Verlassen der Straßenbahn muss man den Ticketpreis in einen Schacht werfen und zwar passend. Passend haben wir den Preis natürlich nicht, aber eine nette Chinesin wechselt uns Geld. Die erste Straßenbahnfahrt bringt uns nach 10-mal fragen, wann denn die Station „Central“ kommt in die Mitte von Hongkong. Von dort steigen wir auf die MTR (chinesisches U-Bahn-System) um.

Aufregend aber auch sehr anstrengend ist es sich fortwährend mitten in den Menschenmassen zu bewegen und irgendwie immer Trubel um sich zu haben. Stetig neue und unbekannte Gerüche gepaart mit stehender Hitze und Schatten zwischen den Hochhäusern. So ergibt sich ein völlig neues Stadtgefühl. Wir schwimmen mit dem Sog der Masse, wechseln den Strom und kommen so an unser Ziel. Die Chinesen sind ein offenherziges, hilfsbereites und nettes Volk. Der Supermarkt um die Ecke kombiniert europäischen Standard mit asiatischem Bedarf. Wir flüchten bei einem Tagesausflug auf die Insel Lantau und nehmen die 360 Grad Gondel mit der wir 15 Minuten über die halbe Insel bis ins Innere fahren. Wir erhalten Ausblicke über die ganze Insel und auf den Flughafen. Von oben sieht es wie ein Modellflughafen aus, mit dem stetigen Starten und Landen der Flugzeuge. Kurze Zeit später stehen wir vor dem 202 Tonnen schweren Tian Tan Buddha der von sechs, zwei Tonnen schweren Bodhisattva umgeben ist. Die Sonne strahlt uns ins Gesicht, Libellen kreisen um meinen Kopf und ein paar Meter weiter singen Mönche. Ich atme tief ein. Im Vergleich zum Stadtzentrum scheint das Leben plötzlich Zeitlupengeschwindigkeit anzunehmen. Hier kann man ausspannen und den Ausblick genießen.

Wir nehmen die Gondel zurück zur MTR Haltestelle „Tung Chung“. Hier gibt es ein Einkaufszentrum mit Outlets aller großen Sportmarken. In den folgenden Tagen besuchen wir den Temple Street Night Market, Wan Chai Computer Center, Mong kok Center und viele andere Einkaufszentren. Wir machen eine Hafentour mit „Star Ferry“ bei Nacht. Und fahren bei Tag sowie bei Nacht mit der Bergbahn „Peak Tram“ die Stadt von oben ansehen.

Nach vier Tagen hauen mich der Massenandrang und die vielen unterschiedlichen Eindrücke der Stadt aus meiner Komfortzone und ich will nur noch weg hier und freue mich auf das doch vergleichsweise ruhige und dünnbesiedelte Deutschland. Zwei Tage später steigen wir in den Flieger und ab geht es nach wunderschönen, sehr erlebnisreichen und spannenden 126 Tagen `around the world´ zurück nach Hause.

Ein großes Dankeschön an die Sponsoren STA Travel, Air New Zealand und Meier Stadtmagazin die uns diese Reise ermöglicht haben!

Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf. (Oscar Wilde)

Simon Hubert | Sonntag, 10. Oktober 2010 13:24 | Keine Kommentare »

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