Strafzettel für jedermann! Ab auf den Highway No. 1.

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Pier 39

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Alcatraz

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Golden Gate Bridge

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Golden Gate Park (1)

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Golden Gate Park (2)

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Chinatown

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Mary´s Cathedral

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Highway No. 1

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Riesen Schnecken / Redwood Tree Park

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Uralte und über 80 Meter hohe Redwood Bäume

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Big Sur (1)

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Big Sur (2)

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Rocky Creek Bridge/Brücke

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Bixby Bridge/Brücke

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Hearst Castle - "kleiner" Außenpool

Tag 20 - 27: Welcome to San Francisco

Hearst Castle - Haupthaus

Ein Mann kommt auf uns zu und fragt nach einem Feuerzug. Ich reiche ihm eins. Er zündet sich eine Tüte an, strahlt über beide Ohren und bietet uns einen Zug an. Perplex lehnen wir dankend ab. Fröhlich schwebt er von dannen und verabschiedet sich mit einem Peace-Zeichen. Welcome to San Francisco! Eine etwas andere Welt.

Eine Tour durch die Stadt mit Ari und Benni führt uns zum Pier 39 der von Seelöwen besetzt ist. Wir riskieren einen Blick aus der Ferne auf das Gefängnis „Alcatraz“ und klettern auf einen kleinen Berg und genießen die Aussicht auf die „Golden Gate Bridge“. Der für die Stadt typische Wind bläst uns um die Ohren, die Bilder sind gekennzeichnet durch verwehte Haare und Gänsehaut.

Mein Gesicht ist Tage später noch gebrandmarkt von zwei Stunden Schlaf im „Golden Gate Park“ – ja ich habe einen Monster-Sonnenbrand. Die Stadt ist voller verrückter und aufgeweckter Menschen. Die körperliche Fitness der Einwohner ist durch die bis zu 31,5% steilen Straßen außergewöhnlich trainiert – die sind hier eindeutig halb so dick wie die Einwohner von L.A. und kennen sogar andere Fortbewegungsmittel als das Auto.

Schreitet man durch das Drachentor betritt man wieder eine andere Welt: Chinatown. Nur hier quillen die Straßen vor Menschen über. Fremdartige Gerüche ziehen aus den Läden – es stinkt nach Trockenfisch. Kunstvoll verzierte Fassaden, verschnörkelte Straßenlaternen und selbst die Bank of America wird ihrer ursprünglichen Kultur beraubt und zeigt sich in fernöstlichem Charme. In der Old Saint Mary´s Cathedral spielt Mariya Borozina auf ihrer Violine die unverkennbare Sonata E-flat major, No. 3, Op. 12 von Ludwig von Beethoven.

Sogar Public Viewing für das Deutschlandspiel gibt es auf dem Civic Center Plaza und die Deutschen sind gar nicht schlecht vertreten. Wir sehen die Fußballerin Marta, sie ist wohl die beste Damenfußballerin der Welt – noch nie gehört den Namen. Na gut ich schaue auch keinen Damenfußball. Portraitiert haben wir uns trotzdem mit ihr.

Auf San Francisco sind Parkplätze rar. Ari und Benni, denen wir uns angeschlossen haben, erhalten in der ersten Nacht einen Strafzettel über 50$ für Parken am Berg ohne Einschlagen der Räder. Am zweiten Tag ist es dann das „Street Cleaning“, das mit 55$ zu Buche schlägt. Wenn jetzt noch 250$ wegen Parken auf dem Behindertenparkplatz dazu kommen und 1000$ für „Street Littering“ dürfte ihre Urlaubskasse leer sein.

Amerikaner bilden sich durch den SMS Services „Cha Cha“ weiter. Man schickt Fragen an die 242 242 und erhält prompt eine Antwort. Da sitzen übrigens wirklich Menschen hinter dem Service. Sonst hätten die unsere Testfragen gar nicht beantworten können. Unser Cha Cha Guide war männlich und die Fragen werden kostenlos beantwortet.

Nach San Francisco nehmen wir mit Ari und Benni den Highway 1 nach Los Angeles. Dies ist die beste Möglichkeit die Westküste in all ihrer Pracht zu sehen. Vorbei an Steilküsten, alten Brücken (Rocky Creek Brücke und Bixby Brücke), Riffen und traumhaften Stränden fahren wir nach Los Angeles zurück. Auf dem Weg sehen wir den Küstenabschnitt „Big Sur“, die Redwood Bäume in Santa Cruz, das Monterey Bay Aquarium in Monterey, Hearst Castle in San Simeon und Santa Barbara.

Die USA (Kalifornien, Nevada, Arizona) beherbergt auf vergleichsweise kleinem Raum unterschiedlichste Naturausprägungen und Weltnaturerben. Keine Stadt mit ihren Bewohnern lässt sich mit der nächsten Vergleichen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind unterentwickelt und um in kurzer Zeit wirklich etwas erleben zu können, benötigt man einen Mietwagen. Da wir am Ende zu viert gereist sind, konnten wir die Kosten für den Mietwagen, das Benzin und sogar die Übernachtungen auf ein Minimum senken. Das grüne Magazin Roomsaver.com das an etlichen Stellen (Autovermietung, Tankstellen, etc.) ausliegt, senkt die Kosten von Übernachtungen. Und es ist billiger zu viert in ein Hotel/Motel zu gehen als in ein Hostel!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Simon Hubert | Dienstag, 20. Juli 2010 03:27 | Keine Kommentare »

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