Super-Mario erklärt den Fußball
Endlich August. Jetzt geht’s wieder los in der Bundesliga. Und wer immer noch keine Ahnung hat, dem erklärt Mario Basler noch schnell den Fußball. Basler, der Vorzeigepfälzer aus Neustadt an der Weinstraße, der Weltklasse-Kicker, der Trainer-Star, der schon jeden Titel doppelt- und dreifach gewonnen hat (wahrscheinlich auch im Weizenbierschnellsaufen, Komarauchen, etc.). Dieser Basler also, er checkt alle Vereine durch. Natürlich exklusiv. Neulich war 1899 Hoffenheim dran.
Die Leser einer bekannten Zeitung erfuhren von Super-Mario, welchen Wettbewerb Hoffenheim am Ende gewinnt. Und zwar: „Scrabble!“ Weil ja in Hoffenheim jetzt Spieler rumlaufen, die „unglaubliche“ Namen haben. Zum Beispiel Zuculini. Maicosuel. Oder Simunic. Mario, der Kultstar, der alte Witzbold, kann aber noch mehr. Simunic beispielsweise nennt er Simunix. Hoffenheims Stürmer Demba Ba macht er zu „Dummba Ba!“ Und als Basler auf Hoffenheims Manager zu sprechen kommt, reimt er: „Erst große Sprüche, dann ganz schnell heiser – gestatten, ich bin’s, Schindelmeiser!“
Baslers Prognose: Hoffenheim wird Neunter.
Er selbst ist übrigens nach wie vor Trainer von Eintracht Trier, DEM Weltverein der Regionalliga West. Nur noch eine Frage der Zeit, bis Eintracht Trier in der Champions League landet. Den Verein sollte man sich merken. Zuvor war Basler, die Legende, übrigens bei einem anderen Weltverein. Der Name spielt keine Rolle, wurscht, weiß eh keiner mehr.
Überhaupt war Basler bislang ausschließlich bei Weltvereinen. Kein Wunder, bei so viel Ahnung, so viel Fußballsachverstand. Wer erinnert sich nicht an sein grandioses Engagement bei Al-Rayyan oder so. Auch ein Buch hat er mal geschrieben, Titel: „Super Mario. Meine Eskapaden, meine Schlagzeilen, meine Karriere, meine Feinde, meine Freunde.“ Nur noch eine Frage der Zeit, bis Teil zwei rauskommt: „Meine Haustiere, meine DVDs, meine Aschenbecher, meine Briefmarkensammlung, meine Pfandflaschen, …“ Und so weiter.
Den Ball flach halten, das war noch nie Baslers Sache. Manche sagen: Ja gut, äh, dafür waren ja die Witze immer flach. Andere lachen ihn sogar aus. Der Dialekt eben. Pfälzer. Hinterwälder. Und? Stimmt es? Ach was, alles Neider! Der Super-Mario, der kann’s halt. Er hat’s drauf, traut sich was, ist kein Waschlappen. Er geht dahin, wo es wehtut, wo sich keiner hintraut. Zum Beispiel nach Wattenheim. Basler, das Genie, ist dort Präsident. Immer noch. Klar doch. Beim ATSV Wattenheim 1884. Wo Wattenheim liegt? Nun ja: Will man das wirklich wissen? Antwort: Na sicher! Allein schon aufgrund des Haxenfestes am 8.8. auf dem Sportplatz in Wattenheim. Steht zumindest so auf der Klubhomepage.
Doch zurück zum Experten Mario. Basler, dem Superpfälzer, gelingt nicht immer alles. Schaut man auf Baslers frühere Prognosen, stellt man fest: Naja … Oder um es mit Basler zu sagen: „Erst große Sprüche, dann ganz schnell heiser.“ Aber gut. Ist ja auch nicht ganz einfach, den Bundesliga-Fußball zu erklären und richtig zu deuten, wenn man sich eigentlich auf die ganz großen Aufgaben konzentrieren muss. Zum Beispiel Viertliga-Spiele gegen hochkarätige Klubs mit so schillernden Namen wie: Bonner SC, SV 07 Elversberg, Sportfreunde Lotte. Lauter Weltvereine. Baslers Welt eben.
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auch wenn der Basler jetz im pokal gewonnen hat ... er und die anderen experten gehen mir manchmal wirklich auf die nerven nur der kloppo war ok ... und so witzig ist der gar nicht wie er immer tut ... soll erst mal erfolg haben, dann klappe aufmacvhen
hoffenheim 9??!! sehr witzig ... hoffe wird meista!!! wette einen kasten weizenbier!!