Nachdem ich in der Max Bar das bewölktere Drittel des Tages totgeschlagen hatte, sinnierte ich im Schatten irgendeines deutschen Arboreten über Dieses und Jenes, vor allem aber über Jenes; das diesseitige war mir hinlänglich bewusst: Links der Marstall, vor mir ein Kinderspielplatz mit einer Büste des Pfälzer Poeten Gottfried Nadler, diversen... mehr
Jetzt haben wir sie schon in Heidelberg, die digitale Boheme. Wer im Starbucks in der Heidelberger Hauptstraße seinen Latte Macchiato Frappucino con Leche inzwischen ohne Laptop trinkt, wird von den umsitzenden Urbanen Pennern angeguckt, als wäre er ohne Hose aus dem Haus gegangen. Nun, ich war an jenem Tag ohne Hose aus dem Haus gegangen, aber... mehr
Der heutige Mann ist ein Weichei. Habe ich zumindest neulich in der „Psychologie Heute“ gelesen, und muss sagen: wenn ich mich so anschaue – ihr habt recht. So richtig aufgefallen ist mir das erst, als mir meine Frau nach dem Kino den Plot von „Ring 2“ erzählt hat. Ich war übrigens auch im Film, hatte mir aber die meiste Zeit die Augen zugehalten.... mehr
Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht: die heutige Jugend kifft nicht nur und säuft, sonder sprüht sich das Deo inzwischen ins Gesicht statt unter die Achseln. Genauer gesagt in die Nase, dahin nämlich, wo es so richtig klatscht. Also nicht beim anderen Geschlecht, wohlgemerkt. Wobei, es würde mich ja nicht wundern, wenn die Mädels inzwischen auch... mehr
Vor ein paar Jahren beim Frühstück hatte ich wirklich schwere Depressionen. Nicht nur hatte mir die Hörzu gerade mitgeteilt, dass ich mich zu wenig basisch ernähre – als ich das nährstoffarme Schlachtfeld vor mir sah, fiel mir vor Schreck beinahe die Morgenzigarette aus der Hand. Nein, außerdem sei mein Sexualleben nicht rege genug, mein... mehr
In der Rebirthing-Therapie hat mein Therapeut nach der 50. Sitzung irgendwann festgestellt, dass meine schlechte Laune weiter zurück geht, als wir bisher angenommen hatten. Sie begann, um genau zu sein, zu dem Zeitpunkt, als mir der Arzt zum ersten Mal einen Klaps auf den Hintern verpasste. Vorher hatte ich mich minutenlang der Illusion... mehr
Neulich in der Kunsthalle habe ich zwei Dinge verstanden: 1. Ich habe Germanistik nur studiert, um später mal mit verschränkten Armen vor einem Pollock zu stehen, und "Seine Intention ist ersichtlich, aber nicht gut umgesetzt" sagen zu können. 2. Kein Mensch steht ernsthaft vor Pollock uns sagt solche Dinge. D.h. kein Mensch außer Marcel... mehr
Die Kühe sind schuld, ausgerechnet. Weil die dicken Dinger außer rumstehen und furzen wenig tun, und schon gar nichts für den Klimaschutz, werden wir bald unter den radioaktiven Strahlen einer übereifrigen Sonne dahin siechen. Oder so. Außerdem die Amis: Nicht nur, dass der durchschnittliche Mc Donalds-Junkie ähnlich extensiv furzt wie eine... mehr
Als eine der großen Errungenschaften meines jungen Lebens hatte ich die kürzlich erworbene Eigenschaft angesehen, nach Bücherflohmärkten keine Todeslisten mehr für lesende Mitmenschen aufzustellen. Die fielen, je nach Laune, mehr oder weniger extensiv aus: Da gab es den als Rentner getarnten Hardcoreschnäppchenjäger, der sich schneller auf die... mehr
Silvester ist ein Phänomen: Als es einem noch am Arsch vorbei ging, war es jedes Mal ein Knaller mit dermaßen viel Alkohol und Sexualität, dass es für den Rest des ereignisarmen neuen Jahres reichte. Bzw. eigentlich schon davor, bloß ohne Sex und Alkohol, dafür aber mit der (gefühlten) Top 1000 im Radio. Da saß ich dann mit meinen Maxell-Kassetten... mehr
Die Vermutung, dass Gott nicht wirklich im Himmel zu suchen sei, sondern vielmehr in den Wäldern des Siegerlands ist durchaus diskussionswürdig. So trifft man in der unwirtlichen Gegend kaum Menschen, ohne nach einer halben Stunde zu einem Bibelkreis oder einem Spätgottesdienst eingeladen zu werden. Wenn man Glück hat. Hat man keins, landet man... mehr
Ich fühle mich verfolgt. Von Olli Dittrich. Was ja eigentlich ein Fortschritt ist: früher habe ich mich von Verona Feldbusch verfolgt gefühlt, und das ging wirklich unter die Haut. Oder wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihre romantischen Träume kurz vor Weckerklingeln wochenlang damit enden, dass sich die Angebetete in Verona verwandelt und auf die... mehr
Denk ich an Hip Hop in der Nacht… hat wahrscheinlich wieder der Berufsjugendliche von ein Stockwerk drunter die Anlage angemacht. Was ja nicht weiter schlimm wäre – ich wohne sozusagen im Ghetto der Heidelberger Innenstadt (Ringstraße), da muss man schon mal mit einer spontanen Bloc-Party nachts um halb vier rechnen. Die Umstände sind perfekt: der... mehr
Ich fand Frau von der Leyen ja eigentlich ganz nett, bis sie dieses Gender-Mainstreaming-Ding zur Staatssache erklärt hat. Auch danach fand ich sie noch nett; exakt eigentlich bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich Gender mainstreaming einmal nachgeschlagen habe. Nix gegen Gender mainstreaming – in Afghanistan. Aber die deutschen Metros noch mehr... mehr
Szene I: das GrauenEs ist 3 Uhr morgens (gefühlt). Ein Schrillen zerreißt die mondene Stille. Aus dem Nachtmahr schreckt der Unselige in das unsägliche Grauen eines neuen Tages: die Geliebte ist weg. Tastend suchen seine erkalteten Finger nach der Wärme, die ihr von Traumgespinsten erhitzter Körper auf dem Laken hinterlassen haben muss. Nichts,... mehr
Eichbaum! Deine Wurzeln reichen zurück bis in meine Jugend, als wir DM 1,- mehr zahlen musste um an deinen Saft zu kommen, weil wir noch nicht 16 waren und dermaßen beschämt in der Tankstelle zu Ladenburg herumstotterten, dass der freundliche Schankmann mit maliziösem Lächeln sprach: „Vier Mark. Fünf, weil ihr es seid.“Dein Geschmack: würzig, vor... mehr
Dass ich Geisteswissenschaften nur für den Job an der Pommesbude studiert habe, wurde mir während des Studiums nicht so richtig klar: Ich war zu sehr mit den Geisteswissenschaften beschäftigt. Germanistik in Heidelberg studieren, zum Beispiel ist so, wie Ferien mit einem guten Buch, bloß, dass es Hunderte von Büchern sind und im Gegensatz zu den... mehr
Früher war die Welt morgens noch in Ordnung. Zumindest zwischen drittem Kaffee und Arbeitsbeginn. Das ist jetzt anders. Mein Problem sind Kunze und Kati. Ich kenne Kunze und Kati gar nicht persönlich, ich hab mir nicht einmal ihre Morningshow auf RPR1 angehört, hauptsächlich, weil ich Morningshows für den Untergang des Abendlandes teilweise... mehr
Man glaubt ja gar nicht, dass man sie mal vermissen würde - die euphorisierten jungen Männer mit den Klapptischen, den Flugblättern und dem wilden Ausdruck in den Augen, der da sprach: Komm mit uns, die Welt ist gefährlicher als Du denkst. Tatsächlich erscheint mir die Welt auch manchmal ziemlich gefährlich, Raubtier-Kapitalismus und... mehr
Der Heidelberger der heutigen Zeit sieht sich vor allem drei drängenden Fragen gegenüber: Wer geht eigentlich in die ganzen Meditations-/Yogakurse die per Fresszettel in der Stadt annonciert werden? Was stimmt mit mir eigentlich nicht, dass mir die komplette Erleuchtungsgeschichte so vollkommen am –äh- ersten Chakra vorbeigeht? Und vor... mehr
Wenn man erfährt, dass man auf einer Augenarztrechnung in Höhe des eigenen Praktikantengehalts sitzen bleibt, ist Mittag machen bestimmt nicht die schlechteste Lösung. Besser zumindest als durchdrehen, oder Gott und das Schicksal beschimpfen, den Glauben an die Gerechtigkeit verlieren oder sich während der Arbeit betrinken. Wüst beschimpfen kann... mehr
Es sieht ja inzwischen so aus, als solle am kurpfälzer Wesen die Welt genesen. Mannheim ist Pop-, Jazz-, Foto-, Kampfkunst- und wahrscheinlich auch Dönerhauptstadt, und überhaupt würde der Rest `schlands sich nur noch in unserer hübsch-hässlichen sog. Metropole herumtreiben, wenn die Deutsche Bahn Mannheim nicht vom ICE-Netz abhängen würde. Meine... mehr
Endlich mal wieder was zum rebellieren! Nachdem der Bush-Irak-Komplex als Anti-Thema so langsam langweilig wurde, wir uns von einem aufrechten Mönch belehren lassen mussten, dass Gegen-Hartz-IV-sein gar nicht cool sei, ja die 50-Stunden-Woche sozusagen eine unverdiente Gnade, also kurz: alle Reizthemen entweder von den Linken oder den Theologen... mehr
Die Italiener sehen viel zu gut aus. Letztlich klar wurde mir das nach folgendem Über Deutsche in Italien wurde ja schon viel geschrieben und Lieder darüber gibt’s inzwischen auch so viele, dass man langsam überhaupt nichts mehr glaubt. Um DEN DEUTSCHEN zu finden, zu analysieren und schließlich die Attraktivität einer dauerhaften Übersiedelung in... mehr
Liebe Theologen! Dass ihr nicht alle ausseht wie Jesus und keusch seid wie Maria, war mir ja insgeheim schon immer klar. Naja, eigentlich nicht. Egal, aber man könnte von zukünftigen Fast-Heiligen doch zumindest erwarten, dass sie Pullis tragen, die schon zu Jesu Zeiten nicht mehr cool waren, dazu Vollbärte, in denen sich jahrhundertealter Staub... mehr
Ja, ich habe es getan: ich war nicht auf der Arena of Pop. Auch wenn da Pink ist, und man selbst in den hintersten Reihen etwas sieht, weil da „mindestens 5 Meter hohe“ Leinwände aufgebaut sind, wo man nicht nur sieht wer gerade spielt (vermutlich Pink), sondern theoretisch auch, ob sie sich die Nase ordentlich geputzt hat, oder noch Tomatensoße... mehr
Den guten Journalisten „juckt“ es selbstverständlich auch in den Redaktionsferien seines „Hauptarbeitgebers“ ständig in den Fingern, oder, wenn nicht dort, so doch im Geldbeutel. Nachdem er sich in Ermangelung sonstiger Freizeitmöglichkeiten in seiner Zwölftausend-Seelen-Heimatstadt Ladenburg eine Woche lang in exzessiven Verschönerungen des... mehr
Als Holm Friebe und Sascha Lobo sich voll heimlichen Stolzes zur Sucht der urbanen Dauervernetzung bekannten, kam das Landei in mir hoch. Also nicht das „Oooh, die vielen Menschen hier in der Stadt“-Landei, sondern das vielwissend-bauernschlaue Landei, das bei seiner Geburt schon so abgebrüht war, dass es den „Überlebenskampf“ in... mehr
Liebe Teenager, ich verstehe ja, dass ihr Aufmerksamkeit braucht. Irgendwie braucht die ja jeder, und manchmal, wenn ich mich ganz allein fühle, dann ziehe ich mein buntes Hawaiihemd an und lauf damit durch die Hauptstraße. Ich bilde mir dann meistens ein, dass die Leute mich anstarren, weil sie so eine verwegene Kombination noch nie gesehen... mehr
Wir Heidelberger Weststädter haben im StudiVZ eine eigene Gruppe und inzwischen sogar einen eigenen Gruß, der natürlich streng geheim ist. Weststadt heißt dort Westside und neulich dachte ich sogar kurz, ich hätte eine brennende Mülltonne ausgemacht, aber es war nur der Hausmeister bei der Zigarettenpause. Überhaupt war das Teil hinter dem er saß... mehr
Lyrik haben wir ja alle mal geschrieben, zumindest die unter uns, die nicht schon immer cool waren, oder es immer noch nicht sind, oder es nie sein werden. Die Formel damals war: die einen haben Sex, und die anderen schreiben Gedichte drüber. Natürlich gibt es auch die, die wirklich Sex haben, und trotzdem Gedichte schreiben, aber die haben dann... mehr
Heidelberg, ich muss mich bei Dir entschuldigen. Irgendwie waren wir, Du und ich, in Gefahr ein altes, verbittertes, gelangweiltes Ehepaar zu werden. Du alt, ich verbittert. Gelangweilt wir beide. Deine alten Gemäuer konnte man anstarren so lange man wollte: Sie blieben immer Postkarten von Deutschland. Also nicht von Deutschland heute (das ist... mehr
Es soll ja Studenten geben, die mehr Zeit dort verbringen als in Hörsälen: die Heidelberger Studiparties. Was durchaus verständlich ist, da die Erforschung dieser Subkultur schnell die Ausmaße eines Volllzeitstudiums annehmen kann. Für alle, die neben dem Hauptfach Trinken-Tanzen-Turteln noch ein reguläres Studium zu bewältigen haben, hier eine... mehr
Lange Sommer habe ich auf dem gepflegten Grün des Heidelberger Thermalbades damit verbracht, darüber nachzudenken, warum man eigentlich über fünf Euro zahlt um auf dem gepflegten Grün des Heidelberger Thermalbades darüber nachzudenken, warum usw.etc.Meist hatte ich mich am Ende eines bewegungsarmen Tages beschlossen, dass es sich nirgendwo besser... mehr
Mein Freund M. ist Verschwörungstheoretiker. Hauptberuflich. Nebenberuflich ist er außerdem Kellner, Hartz IV-Empfänger und Privatdetektiv, doch seine große Leidenschaft gilt dem privaten Widerstand. Also dem sehr privaten Widerstand: Mit gezielter Konsumverweigerung fügt er dem militärisch-industriellen Komplex Nadelstiche zu, in der Hoffnung,... mehr
Seit der großen Organspendershow in Holland (die vermutlich auf härteren Drogen als Cannabis ausgeklügelt wurde) warte ich bangend auf die erste Sendung a la „Welche Religion ist die beste für mich?“ Sie würde vermutlich von Endemol produziert und beschäftigte sich mit Fragen wie „Buddhist und Karriere – geht das, und wenn ja, macht sich das... mehr
Schuldbewusstsein gegenüber anständigen Nine-to-Five´lern ist Teil der Existenz des freien Journalisten. Wenn er dann noch an einem unanständig sonnigen Heidelberger Frühsommerwerktag feststellen muss, dass ihm der Tag mangels Aufträgen zu Füßen liegt, hat er a) die Möglichkeit, sich im Café Médoc unter eingebildeten Blicken der grundsätzlich... mehr
Die erfahrenen OEG-Nutzer erkennt man in dieser Situation daran, dass sie sich nicht einmal umdrehen. Die Omis ignorieren es mit einer an Aufdringlichkeit grenzenden Aunauffälligkeit, die Teens machen Fotos und freuen sich, dass es auch Menschen jenseits der Pubertät gibt, die sowohl verwirrt als auch lautstark sind. Die einzige Gemeinsamkeit in... mehr
Wie inzwischen auch jeder Hinterwäldler mitbekommen hat, heißt der Rhein-Neckar-Kreis inzwischen Delta und wir sind eine Metropolregion. Was ein Delta ist, weiß man noch aus den Vietnam-Filmen der 80er und 90er, und wer als Frau abends in bestimmten Mannheimer Vierteln schon einmal unterwegs war, sieht auch schnell die Richtigkeit dieser Metapher... mehr
Die Gretchenfrage des 20. Jahrhunderts hat in Heidelberg nur noch am Rande mit Religion zu tun. Nach Jahren des „eifrigen Bemühens“, Studentenjahren also, lautet die Antwort der älteren Semester meist: „Nee, das ist mir zu voll/assi/trendy“. Die Frage, man hat es sich gedacht, war natürlich: „Warst Du am ersten Mai auf der Thingstätte?“Voll war es... mehr
Wer hätte das gedacht: die 80er sind immer noch da. Überall im Delta Bad Taste-Partys und 80er-Feten. Sogar Heidelberger Supermärkte, stilistisch sonst nicht unbedingt Avantgarde, setzen auf die konsumfördernde Wirkung grauenhafter Synthie-Songs. Die 60er waren ja nie wirklich weg, die 70er sind die verlängerten 60er und in den 90ern war man... mehr
Wirklich weg war er ja nicht diesen Winter, der Frühling. Und jetzt fühlt er sich schon an wie Sommer. Nach monatelangem Rückzug mit Bruce Lees gesammelten Werken. allen Staffeln von Sex and the City sowie Chips und Schokolade sind wir endlich wieder soweit die ganze Welt zu umarmen. Doch was, wenn da niemand ist, der sich umarmen... mehr
Die Neckarwiese. Unendliche Weiten. Der Punkt Null der Besiedlung dieses einzigartigen Biotops gegenüber der Heidelberger Psychiatrie liegt in der Tiefe prähistorischer Zeiten. Zu vermuten steht jedoch: Als der erste Steinzeitmensch seinen Grill dort aufgebaut hatte, dauerte es nicht lange, bis die ersten Schnorrer daneben standen. Die... mehr
Denk ich an Heidelberg in der Nacht... bin ich eher selten um den Schlaf gebracht. Nach aufreibenden Studentenjahren in diversen Abfüllstuben, die das verborgene Skelett der Romantikerstadt bilden, finde ich mich immer öfter Samstag abends auf der Couch wieder. Fast genauso oft schlafend. Einige Zeit ging kurz vor dem kleinen Tod am frühen... mehr
In der OEG zum Bismarckplatz gesessen. Schlecht geschlafen und mit dem Geschmack von Kaffee und Zigaretten im Mund und vagen Erinnerungen an einen Abend ohne Erinnerungen Folgendes gehört: Urbaner Penner: „…weißt du überhaupt wie das ist mit einer temporären Amnesie? Alternative Studentin (im Ton alter Frauen): „Jajajajajaja“UP: „Ich hatte das... mehr
Typ A: Der Halbstarke Der Halbstarke findet sich auf dem Matthaisemarkt meist in, an, und um den Autoscooterstand, in seltenen Fällen auch einmal darauf. Halbstarke bezeichnen sich gegenseitig meistens als „lan“, was aus dem türkischen kommt, jedoch auch im Sinne des Computerfachbegriffs LAN verstanden werden kann. So kommen „lans“ meist aus der... mehr
Dialekte sind wie Socken mit Motiven drauf. Fast jeder hat einen, aber keiner gibt es zu. Seit Schröder wissen wir zwar, dass es auch Leute gibt die keinen haben, aber gern einen hätten. Nun da unser ehemaliges Kanzlersimulakrum jedoch offiziell als Russenfreund und gnadenloses PR-Talent entlarvt wurde, schämt man sich, dass man irgendwann einmal... mehr
Lieber Jack Kerouac, ich glaube ich weiß jetzt was Du gemeint hast, als du´68 mit einer Weinflasche in der Hand auf einer Ginsberg-Lesung herumgesprungen bist und "Go,go,go" geschrien hast, obwohl gar keine Musik lief. Und Ginsberg nicht einmal ein richtiges Gedicht gelesen, sondern im Grund auch nur rumgeschrien hat. Und warum Du dann darüber... mehr
Für Mannheimer kann die Bahnfahrt nach Heidelberg deprimierend sein. „Willkommen in Heidelberg, der schönsten Stadt Deutschlands“ verkündet ein gut gelaunter (ja, das gibt es!!!) Zugführer bei der Einfahrt in die zumindest teuerste Stadt Deutschlands. In diesem Moment reißt der wolkenverhangene Himmel auf und die Sonne erweist Schloss,... mehr
Liebes Tagebuch! Neulich war ich auf einer Party mit A. Mein Freund A. sah so makellos robbie-williamsesk aus wie immer, aber der hat ja auch jeden Tag zwei mal Zeit zum Duschen. Zwar arbeitet er Vollzeit und ich gar nicht, aber überflüssige Zeit habe ich trotzdem keine. Naja, wem erzähle ich das. Ich sah auch aus wie immer, bloß schlimmer.... mehr
mehr zur neuen Ausgabe
Die meistgeklickten Podcasts:
1. Bülent Ceylan2. Hakims Imbiss3. Restauranttester Rach
Wellnessurlaub im 4+ Sterne Wellnesshotel an der Mosel